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Pflanzung

Vorbereitung der Böden für die neue Pflanzung

Nachdem die alten Anlagen gerodet worden sind, wird im Mai die sogenannte Gründüngung ausgebracht. Ziel ist es unnötiges Düngen mit chemisch erzeugten Produkten zu vermeiden. Die gesäte Pflanze (Gründüngung) wird im Sommer untergepflügt. Die Bodenstruktur wird hierdurch gelockert, der Boden erhält auf diese Weise fast ein Jahr Urlaub und ist angereicherter mit notwendigem Stickstoff und Mineralien.

Legen der Drainage 


Für Obstgehölze ist es sehr wichtig, dass die Bäume nicht im Wasser stehen. Aus diesem Grund muss die Entwässerung des Bodens jederzeit gewährleistet sein. An viele unsere Anlagen grenzen Wassergräben an, die ursprüngliche Form der Entwässerung des Alten Landes. Die moderne Form ist heute auf hierfür geeigneten Flächen die unterirdische Drainage. 

Bauen der Stellage


Um den Bäumen ideale Möglichkleiten zu bieten, erhält jeder Baum eine Stütze in Form eines Pfahls. Des Weiteren werden Drähte gespannt, um später bei bestimmten Sorten die Äste nach unten binden zu können, damit der Ertrag besser kontrolliert werden kann. Die Stellage ist notwendig, da es sich um schwachwachsende Wurzeln (Unterlagen) bei den Bäumen handelt. 

Pflanzung


Jedes Loch wird einzeln gegraben und jeder Baum einzeln per Hand peflanzt. Die jungen Bäume sind sensibel und müssen dementsprechend vorsichtig geplanzt werden. Im Schnitt werden pro Hektar etwa 3.000 Apfelbäume gepflanzt. Die Gassenbreite beträgt etwa drei Meter und der Pflanzabstand ist sortenabhänig zwischen achtzig Zentimeter und ein Meter zwanzig. Pflanzzeiten sind im Spätherbst oder im Frühjahr in den schon aufgewärmten Boden. Während der Wintermonate mit Frost darf nicht gepflanzt werden.